Psychokardiologie - Erfahrungen mit Psychosomatischer Energetik
Author(s) -
Birgitt Holschuh-Lorang
Publication year - 2013
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000355110
Subject(s) - environmental science
Dr. med. Birgitt Holschuh-Lorang Fachärztin für Allgemeinmedizin-NHV Zum Scheidberg 9, 66798 Wallerfangen-Gisingen, Deutschland Die Psychokardiologie gilt aus universitärer Sicht als bisher recht stiefmütterlich behandelter, jedoch vielversprechender medizinischer Zweig. Dass die «Nöte der Seele» das Herz beeinflussen könnten, galt vor 10 Jahren aus konservativer kardiologischer Sicht noch als Hokuspokus. Wenn man bedenkt, dass anamnestisch nur 50% der Patienten mit kardialen Beschwerden Risikofaktoren wie Hypertonie, Diabetes, Übergewicht, Hyperlipidämie, Bewegungsmangel usw. zeigen, liegt es nahe, weitere mögliche Ursachen in das Blickfeld zu rücken. Bereits in der Antike waren Zusammenhänge zwischen seelischen Belastungen und Herzerkranku n gen bekannt. Auch der Volksmund hat diesbezügliche Zusammenhänge schon längst formuliert: «Ich habe es mir sehr zu Herzen genommen», «Da ist mir vor Schreck das Herz stehengeblieben» oder «Es hat mir das Herz gebrochen». Die Psychokardiologie erforscht die Einflussnahme psychischer und psychosozialer Faktoren auf die Entwicklung kardialer Erkrankungen. Mittlerweile existieren weltweit 22 Arbeiten mit weit über 50 000 untersuchten Probanden, die die Bedeutung von negativer Affektivität auf die Vorhersage von allgemeiner Mortalität und der koronaren Herzerkrankung bestimmt haben. Folgende negative Affekte spielen hierbei eine besondere Rolle: 1. Depression 2. Trauer 3. Ärger 4. Feindseligkeit 5. Ängste 6. Stress 7. Mobbing 8. Burn-out denken, eine Verhaltensänderung und eine Entspannung zu erzielen. Nicht immer führt diese Vorgehensweise zum Ziel. Aus diesem Grund verwende ich in meiner Praxis seit vielen Jahren eine komplementärmedizinische Methode: die Psychosomatische Energetik (PSE). Nach den Erfahrungen der PSE ist für eine stabile Psyche und ein körperliches Wohlbefinden ein weiteres Element mitverantwortlich. Es ist der Aspekt der Lebensenergie oder Energetik, der im Zusammenspiel von Psyche und Soma einen entscheidenden Faktor darstellt. Die Theorie der PSE besagt, dass eine ausreichende Aufnahme von Lebensenergie sowohl das autonome Nervensystem und damit die zelluläre Funktion steuert als auch für eine ausreichende psychische Stabilität verantwortlich ist. Die Methode der PSE – vom allgemeinärztlichen Kollegen Reimar Banis entwickelt – erlaubt mithilfe eines Gerätes, mit dem man die verschiedenen EnergieEbenen ansteigend belastet (Reba®Testgerät), den energetischen Zustand eines Patienten mittels Prozentzahlen zu erfassen. Zur Energietestung verwende ich den kinesiologischen Armlängentest (Abb. 1). Mit den erhaltenen Energiewerten kann man eine Aussage über die jeweilige körperliche Vitalität und seelische Belastbarkeit des Patienten treffen. In der Regel spiegeln die Messwerte die vom Patienten gefühlte Befindlichkeit, decken sich aber auch mit dem klinischen Befund. Bei kranken Patienten finden sich normalerweise erniedrigte Messwerte. Die Ursache hierfür liegt erfahrungsgemäss in verdrängten emotionalen Konflikten, deren Konfliktinhalte durch das Testen thematisiert Online publiziert: September 10, 2013
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