Grenzen des laparoskopischen Operierens bei abdomineller Sepsis
Author(s) -
Tobias Keck,
Ulrich F. Wellner,
Dietlind Tittelbach-Helmrich,
Dirk Bausch,
Konrad Karcz
Publication year - 2013
Publication title -
visceral medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2297-475X
pISSN - 2297-4725
DOI - 10.1159/000347175
Subject(s) - medicine , gynecology
Hintergrund: Zahlreiche präklinische Daten weisen auf Vorteile des laparoskopischen Operierens auch bei abdomineller Sepsisquelle und septischem Patienten hin. Methode und Ergebnisse: Anhand derzeit verfügbarer Literatur betrachten wir die Möglichkeiten und Limitierungen laparoskopischen Operierens beim septischen Patienten mit abdominellem Fokus. Neben generellen Überlegungen werden im Speziellen das Vorgehen bei Appendizitis, Cholezystitis, perforiertem Ulkus, Sigmadivertikulitis und akuter Pankreatitis erörtert. Schlussfolgerungen: Erfahrene laparoskopische Chirurgen können die Sanierung der abdominellen Sepsisquelle bei Appendizitis, Cholezystitis, perforiertem Ulkus oder auch Sigmadivertikulitis sicher durchführen. Kombinationen aus interventionellen Techniken und minimal invasiven Operationen bieten insbesondere bei der perforierten Sigmadivertikulitis und bei infizierten Pankreasnekrosen innovative Ansätze, die derzeit in multizentrischen prospektiven Studien untersucht werden.
Accelerating Research
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom
Address
John Eccles HouseRobert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom