Östrogenbasierte Phytotherapie beim Prostatakarzinom
Author(s) -
Marcus Schuermann
Publication year - 2011
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000332146
Subject(s) - medicine
Östrogenpräparationen sind in der Behandlung des Prostatakarzinoms die ersten wirksamen Substanzen gewesen. Seit der Erstverwendung von synthetisch hergestelltem Diäthyl stilböstrol (DES) durch Charles Huggins im Jahr 1941 waren sie bis weit in die Neunzigerjahre des vergan genen Jahrhunderts die führenden Das Prostatakarzinom ist die häu figste maligne Erkrankung des Man nes. Neben den heutigen kurablen Möglichkeiten stellt die Systembe handlung beim lokal fortgeschrit tenen bzw. metastasierten Prostata karzinom die Methode der Wahl dar. In erster Linie wird hier die Testoste ron senkende Therapie auf Basis von GnRHAnaloga angewandt. Leider ist die hierdurch erzielte PSASuppres sion hier im Mittel nur 18–24 Monate anhaltend [1]. Im Rezidivfall ist das Karzinom in der Regel hormonre fraktär. Eine Zweitlinienbehandlung (Flutamid, kombinierter Einsatz von Bicalutamid/GnRHAnalogon, Keto konazol) ist möglich, jedoch oft nur von kurzer Erfolgsdauer [2–4].
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