Komplementärmedizin: Das Angebot in Schweizer Praxen der Grundversorgung / Neurodermitis bei Kindern: Bedeutung der Ernährung / Moderne Medizin macht Senioren zu Patienten
Author(s) -
Hansueli Albonico,
Reimar Banis,
Kathrin Rapp Schürmann,
Thekla Homberger,
Jürg Gujan,
Markus Köhl
Publication year - 2009
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000314184
Subject(s) - gynecology , medicine , psychology
Grundversorgung (500 deutsch-, 250 französischsprachig) wurde schriftlich befragt (Rücklaufquote 50,4%). Auf der Basis von Angaben zur Berufsausbildung, der Wohnregion und dem Geschlecht wurde ein Gewichtungsfaktor berechnet und bei allen Prozentzahlen ausser den Angaben zur Anzahl der Fähigkeitsausweise eingesetzt. Gewichtete deskriptive Analysen zur Nutzung komplementärmedizinischer Behandlungsmethoden wurden durchgeführt. Die Ergebnisse im Detail: 14,2% der Ärzte der Grundversorgung haben mindestens einen CAM-Fähigkeitsausweis. Etwa 30% der Ärzte der Grundversorgung werden häufiger als einmal pro Woche von Patienten nach CAM gefragt. 30,4% der Ärzte und Ärztinnen boten selbst CAMBehandlungen an. Im deutschsprachigen Raum waren es 27,8% der Ärzte und 48,7% der Ärztinnen. Im französischsprachigen Raum boten 23,9% der Ärzte und 27,0% der Ärztinnen CAM in ihrer Praxis an. Homöopathie und Phytotherapie wurden am häufigsten angeboten, gefolgt von TCM/Akupunktur und schliesslich anthroposophischer Medizin und Neuraltherapie. Weitere komplementärmedizinische Behandlungen wie manuelle Therapie, Hypnose, Bioresonanz, Osteopathie, Kraniosakraltherapie, Shiatsu, Chiropraktik, Massage usw. wurden zu 29,4% angeboten (Abb. 1). 62,5% der Ärzte und Ärztinnen überweisen Patienten zu CAM-Behandlungen. Im deutschsprachigen Raum waren es 65,5% der Ärzte und 76,2% der Ärztinnen, und im französischsprachigen Raum waren es 47,5% der Ärzte und 61,1% der Ärztinnen. Die grösste Anzahl der Überweisungen erfolgte an TCM/Akupunktur, gefolgt von Homöopathie, anthroposophischer Medizin, Neuraltherapie, Phytotherapie und anderen Therapien. Von den 37,5%,
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