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Homöopathische Wirkstoffe in niederer Potenz: Immunpharmakologische in-vitro-Untersuchungen am menschlichen Immunsystem
Author(s) -
Manfred W. Schmolz
Publication year - 2007
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000285926
Subject(s) - chemistry , in vitro , stereochemistry , biochemistry
Hintergrund: Hinsichtlich allgemein nachvollziehbarer Modelle, wie die Wirkungen homÖopathischer Arzneimittel, vor allem in hohen Dilutionen, erklÄrt werden kÖnnten, herrscht nach wie vor Unklarheit. Denn unmittelbare VerÄnderungen im Organismus direkt nach Verabreichung homÖopathischer Arzneimittel lassen sich in der Regel nur schwer nachweisen. Fragestellung: Mit dem menschlichen Immunsystem als Zielorgan wurde daher in einem organotypischen Kulturmodell untersucht, ob zwei verschiedene homÖopathische Komplexmittel sowie deren Einzelbestandteile im Sinne Hahnemanns in der Lage sind, die Synthese von immunregulativen Mediatoren anzuregen. Studien-Design: Orientierende Pilotstudie mit gesunden Probanden. Material und Methoden: Als optimales Surrogat fÜr das menschliche Immunsystem wurden Vollblutkulturen verwendet, von 3 Spendern gewonnen. Vollblutkulturen jedes Spenders wurden mit 5 Konzentrationsstufen der KombinationsprÄparate bzw. 5 Potenzstufen der jeweiligen Einzelmittel fÜr 6 h vorinkubiert und anschliessend mit physiologischen Stimulanzien co-stimuliert, um die Synthese und Freisetzung von charakteristischen Mediatoren des unspezifischen (Tumor-Nekrose-Faktor alpha, (TNF-Α), Interleukin-10, (IL-10) und des spezifischen Immunsystems (Interleukin-5 (IL-5) und Interferon gamma, (IFN-Γ)) anzuregen. Die Messung der Mediatoren erfolgte anschliessend im ZellkulturÜberstand mittels spezifischer ELISA Tests. Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Sowohl mit den beiden hÖmopathischen Komplexmitteln als auch mit deren Einzelkomponenten ergaben sich individualspezifisch unterschiedliche Effekte auf die Freisetzung der genannten Mediatoren. Aufgrund der geringen Fallzahl von nur 3 Spendern kann dies nur als Hinweis darauf gewertet werden, dass die homÖopathischen Substanzen unterschiedliche regulatorische Ebenen im menschlichen Immunsystem beeinflussen kÖnnten.

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