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Aminosäuremangel. Klinische Symptomatik und Ursachen
Author(s) -
Rémy Meier
Publication year - 2005
Publication title -
schweizerische zeitschrift für ganzheitsmedizin / swiss journal of integrative medicine
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 7
eISSN - 1663-7607
pISSN - 1015-0684
DOI - 10.1159/000281946
Subject(s) - psychology
Die AminosÄuren sind die Bausteine der Proteine. Zum Aufbau aller Proteine sind 20 AminosÄuren notwendig. Die Synthese der Proteine erfolgt aus den im KÖrper vorhandenen freien AminosÄuren. FÜr die langfristige Aufrechterhaltung des Stickstoffgleichgewichtes und der Proteinsynthese ist die Zufuhr von lediglich 8 AminosÄuren notwendig. Die anderen 12 AminosÄuren kÖnnen im Organismus selbst gebildet werden. Aus diesem Grund werden die AminosÄuren heute in entbehrliche, unentbehrliche und sogenannte bedingt unentbehrliche unterteilt. Bei den bedingt unentbehrlichen AminosÄuren besteht eine unzureichende endogene Synthese oder ein vermehrter Verbrauch bei bestimmten Erkrankungen. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten AminosÄuren vom Organismus selbst gebildet werden kÖnnen, sind MangelzustÄnde sehr selten. Es gibt nur wenige Erkrankungen, welche mit einem isolierten AminosÄuremangel einhergehen. Unter bestimmten Bedingungen (meist schwere Erkrankungen) kÖnnen gewisse AminosÄuren wie Arginin, Cystein, Glutamin, Histidin, Serin und Tyrosin bedingt unentbehrlich werden. Die Zufuhr dieser AminosÄuren kann unter solchen UmstÄnden sich im Verlauf einer Erkrankung positiv auswirken.

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