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Effizienz eines fetopelvinen Index bei einem Geburtsgewicht von 4000 g und darüber: Vorläufige Ergebnisse
Author(s) -
Mark A. Morgan,
Gary R. Thurnau
Publication year - 1989
Publication title -
gyn�kologisch-geburtshilfliche rundschau
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1423-0011
pISSN - 1018-8843
DOI - 10.1159/000270940
Subject(s) - medicine
Ein Geburtsgewicht von 4000 g und darüber bedeutet aufgrund des möglichen Schädel-BeckenMissverhältnisses bzw. einer etwaigen Schul-terdystokie ein erhöhtes Risiko bei vaginaler Geburt. Von den Autoren wird in dieser Arbeit eine neue, vielversprechende Methode, ein Schädel-Becken-Missverhältnis zu prognostizieren, nämlich der fetopelvine Index, vorgestellt, der mit den herkömmlichen Methoden der Pelvimetrie und Ultraschallbiometrie verglichen wird. Bei insgesamt 34 Frauen am Geburtstermin wurde vor dem spontanen Wehenbeginn bzw. vor der Geburtseinleitung eine Pelvimetrie nach Colcher-Sussman und eine Ultraschallbiometrie vorgenommen. Ebenso wurde der fetopelvine Index computermässig erfasst und entsprechend den vier verschiedenen Durchmessern bzw. den entsprechenden Umfángen (des Schädels = HC, des fetalen Abdomens = AC, des Beckeneinganges = IC und der Beckenmitte = MC) bestimmt. Für die Berechnung des Umfangs (C) wurde der transversale (TD) und anteroposteriore (APD) Durchmesser nach der Formel: C = TD + APD) × 1⁄2π verwendet. die Summe der Umfangunterschiede zwischen Feten und mütterlichem Becken (zephalo-pelviner Unterschied = HC minus IC und HC minus MC und abdominal-pelvine Differenz = AC minus IC und AC minus MC) ergab den fetopelvinen Index, wobei ein positives Ergebnis ein Schädel-BeckenMissverhält-nis bedeutete. Bei 18 der 34 Patientinnen, bei welchen eine operative Geburtsbeendigung wegen eines Schädel-Becken-Missverhältnisses vorgenommen werden musste, war der fetopelvine Index positiv, was einer Sen-sitivität von 94% entspricht. Bis auf 1 von 16 Patientinnen mit einer Spontangeburt hatten alle einen negativen Index. Kurzfassungen von Zeitschriftenartikeln 97 Für die Praxis erscheint die Bestimmung des fetopelvinen Indexes eine zwar aufwendige, aber auch zuverlässige und vor allem nichtinvasive Bereicherung bei der Beurteilung von Risikogeburten zu sein. Für die Klinik müssten die vorhandenen vorläufigen Daten noch durch eine grössere Fallzahl bestätigt werden. Elisabeth Vytiska-Binstorfer, Wien Aus: Br. J. Obstet. Gynaec. 95: 693-697 (1988); cit. Gynäkol Rundsch 1989;29:97-98 Immunszintigraphie der Endometriose des Ovars: Vorläufige Ergebnisse Immunoscintigraphy of Ovarian Endometriosis. A Preliminary Study S.H. Kennedy, N.D. W. Soper, O.A. Mojiminiyi, B.J. Shepstone, D.H. Barlow

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