Künstliche Unterdruckbeatmung: Anwendung bei der Behandlung der Ateminsuffizienz des Neugeborenen
Author(s) -
L. Stern,
Alina de la Caridad Rivero Ramos,
E.W. Outerbridge,
P. Beaudry
Publication year - 1970
Publication title -
gyn�kologisch-geburtshilfliche rundschau
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1423-0011
pISSN - 1018-8843
DOI - 10.1159/000268179
Subject(s) - medicine
91 Kinder mit Ateminsuffizienz als Folge einer primären Lungener-krankung und mit einem Geburtsgewicht von 1000 g und darüber wurden innerhalb von 3 Jahren mit einem Unterdruckrespirator (Air-Shields) be-handelt (Abb. 2). In 87 Fallen lagen hyaline Membranen, in 4 Fallen eine massive Mekoniumaspiration vor. Die Kriterien der Ateminsuffizienz wa-ren bei den ersten 47 Patienten im arteriellen Blut P02 unter 40 mm Hg, pH unter 7,10 und PCO, über 75 mm Hg. Anschliessend wurden die Werte eingestuft auf PO¿ unter 50 mm Hg, pH unter 7,20 und PCCX über 70 mm Hg. 54 Kinder (59,3 o/’ < > ) überlebten die Beatmung und 47 (51,6 %) konn-ten schliesslich bei Wohlbefinden entlassen werden. Die mittlere Zeit in Stunden bis zur Normalisierung der Blutgaswerte bei Respiratorbehand-lung betrugen für PCX 10,2, für pH 11,6 und für PCOä 22,6. Diese Werte zeigen an, dass der Respirator wirkungsvoller bei der Förderung der Oxygenierung (Anheben von P0.2) als bei der Ventilation (Erniedrigung von PCOL,) ist. Für die Uberlebenden lag die durchschnittliche Zeit im Respirator bis zum Beginn der Entwöhnung bei 53,7 h. Alle Kinder wur1 Originaltitel: Negative pressure artificial respiration: Use in treatment of respiratory failure of the newborn. 42 Stern/Ramos/Ouíέrbridge/Beaudry den ohne einen endotrachealen Tubus behandelt. Trotz Anwendung des Respirators und/oder von 100 % 02 bis zu 2 Wochen gab es keinen Fall einer sog. Respiratorlungenkrankheit. Dies lässt daran denken, dass die Anwendung hoher OyKonzentrationen für sich nicht den Hauptfaktor in der Pathogenese dieser Komplikation darstellt. F. Linka Aus: J. Pediat. 76: 194-201 (1970); cit. Gynäk. Rdsch. 10: 42-44 (1970) Intermittierende Beatmung mit Maske und Atembeutel1 H. S. Gruber und M. H. Klaus Department of Pediatrics, Case Western Reserve University School of Medicine, Cleveland, Ohio
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