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Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V.
Author(s) -
Christos Lafaras,
Ευδοκία Μανδαλά,
Athanasios Saratzis,
Dimitrios Platogiannis,
Nikolaos Barbetakis,
Sofia Papoti,
Maria Christopoulou,
George Ilonidis,
Theodoros Bischiniotis,
George C. Zografos,
Flora Zagouri,
Theodoros Ν. Sergentanis,
Dimitra Koulocheri,
Ioannis Flessas,
Xeni Provatopoulou,
Eleni Kalogera,
Nikolaos V. Michalopoulos,
John Bramis,
Antonia Gounaris,
Stefan Wilop,
Reyad Dada,
Oliver Galm,
Peter Jousten,
R. Osieka,
Edgar Jost,
Volker R. Jacobs,
Ramazan Yıldız,
Mustafa Beneklı,
Nalân Akyürek,
Uğur Coşkun,
Ali Kaya,
Banu Öztürk,
Emel Yaman,
Süleyman Büyükberber,
Bülent Karagöz,
Ali Ayata,
Oğuz Bilgi,
Günalp Uzun,
Melih Ünal,
Emin G. Kandemir,
Alpaslan Özgün,
Orhan Türken,
Bala Başak Öven Ustaalıoğlu,
Ahmet Bılıcı,
Mesut Şeker,
Tarık Salman,
Mahmut Gumus,
Nagehan Özdemir Barışık,
Taflan Salepçi,
Mustafa Yaylacı,
Deniz Gencer,
A. Weiss,
Dieter Buchheidt,
Andreas Hochhaus,
RalfDieter Hofheinz,
Ivanka Dimova,
S Raĭcheva,
Rumen Dimitrov,
N Doganov,
Драга Тончева,
Chin-Jung Lin,
WannCherng Perng,
ChienWen Chen,
ChihKung Lin,
WenLin Su,
ChihFeng Chian,
June M. McKoy,
Athena T. Samaras,
Thanh Ha Luu,
Charles L. Bennett,
Nicola Kästle-Larralde,
Lothar R. Pilz,
Enrico Schalk,
Christian Krogel,
Katrin Scheinpflug,
Martin Mohren,
Werner Scheithauer,
Wolff Schmiegel
Publication year - 2009
Publication title -
onkologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1423-0240
pISSN - 0378-584X
DOI - 10.1159/000226996
Subject(s) - medicine
Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. (DGHO), die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie e.V. (GPOH) sowie die Deutsche Knochen markspenderdatei (DKMS, www.dkms.de) begrüßen aus drücklich die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesaus schusses (GBA), die Stammzelltransplantation bei Schwerer Aplastischer Anämie im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu belassen. Fünf Jahre nach der Entscheidung des GBA, die Stammzell transplantation bei Schwerer Aplastischer Anämie einer Nut zenbewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaft lichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu unterziehen, liegt seit gestern die Entscheidung vor: Die Krankenkassen wer den bei einem Versagen des immunsuppressiven Therapiean satzes und fehlendem Familienspender die Transplantation von Blutstammzellen eines Fremdspenders auch zukünftig be zahlen. «Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss bestätigt nun, was wir in den letzten Jahren immer wieder be tont haben», stellt Professor Gerhard Ehninger, Vorsitzender der DGHO, fest. «Bei fehlendem Familienspender und einer fehlenden Wirksamkeit der Standardtherapie (immunsup pressiven Therapie) ist die BlutstammzellTransplantation die einzige Heilungsmöglichkeit. Mit dieser Behandlung können wir immer noch zwei von drei Patienten von dieser schweren Erkrankung, die jeden von uns treffen kann, heilen.» Die Fachgesellschaft hatte vor der Entscheidung des GBA in Stellungnahmen immer wieder die Wirksamkeit der allogenen Stammzelltransplantation in dieser Krankheitssituation be tont und anderslautende Positionen des IQWiG kritisiert. Auch der Vorsitzende der GPOH, Professor Thomas Klin gebiel, begrüßt die Entscheidung des Gemeinsamen Bun desausschusses: «Wir freuen uns für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihre Familien, dass die Stammzelltransplan tation als Therapie bei der Schweren Aplastischen Anämie auch künftig möglich ist.» – «Auch für die über vier Millio nen Bundesbürger, die bereit sind, für betroffene Patienten Blutstamm oder Knochenmarkzellen zu spenden, ist dies ein besonderer Tag», freut sich Professor Ehninger. «Durch die Diskussion in den letzten Jahren und die Infragestellung der Stammzelltransplantationen bei bestimmten Erkrankungen waren viele Spender verunsichert. Durch die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 28. Mai wird nun das Engagement der spendenwilligen Bürger und der dahinter stehenden Organisationen gewürdigt.»

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