Kann eine Hypotriglyzeridämie während der Infusionstherapie pathophysiologische Aussagekraft haben?
Author(s) -
H. Förster
Publication year - 1976
Publication title -
transfusion medicine and hemotherapy
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.971
H-Index - 39
eISSN - 1660-3818
pISSN - 1660-3796
DOI - 10.1159/000219757
Subject(s) - gynecology , medicine
Hochdosierte Kohlenhydratinfusionen bei freiwilligen Versuchspersonen fuhren zu einer deutlichen Abnahme der Triglyzeridkonzentration im Serum, wahrend bei Dauerinfusionen in niedriger Dosierung ein deutlicher Anstieg der Triglyzeridkonzentration um mehr als 100% stattfindet. Im Tierversuch (bei Ratten) kann bei hochdosierten Glukoseinfusionen eine rasche und hochgradige Le-berverfettung festgestellt werden, wobei normale Triglyzeridkon-zentrationen im Serum vorhanden sind. Da bei glukosereicher Ernahrung erwartungsgemaβ auch bei Ratten eine Hypertriglyzeridamie bei Ausbleiben einer Fettleber festzustellen ist, muβ die Fettleber bei parenteraler Hyperalimentation auf einen verminderten Abtransport von neusynthetisierten Triglyzeriden aus der Leber zuruckgefuhrt werden. Es wird die Hypothese aufgestellt, daβ die Hypotriglyzeridamie bei parenteraler Uberernahrung mit Kohlenhydraten als Hinweis auf eine Leberverfettung bei Hemmung der Lipoproteinsynthese gewertet werden kann.
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