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Bildgebung und Verhaltenstherapie: Chancen und Grenzen
Author(s) -
Kerstin Konrad,
Ulrike Ehlert
Publication year - 2009
Publication title -
verhaltenstherapie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.219
H-Index - 23
eISSN - 1423-0402
pISSN - 1016-6262
DOI - 10.1159/000218706
Subject(s) - humanities , political science , psychology , philosophy
verschiedenen Messmethoden zu erfassen und zu erklaren. Unter gunstigen Bedingungen konnte so langerfristig ein Bruckenschlag zwischen den Ebenen gelingen, der einen komplexen Makro-Zusammenhang derart vereinfacht, dass eine erfolgreiche Reduktion durch eine mikrotheoretische Erklarung moglich wird [Pawelzik, 2007]. Komplexe Phanomene konnen so auf das Zusammenspiel einfacherer Elemente zuruckgefuhrt werden, ohne dass die Makrophanomene damit entwertet werden. Dies ist ein groses Potenzial der Neurowissenschaften. Aber auch wenn wir besser verstehen, wie das Verhalten unseres Patienten, dem wir in der Psychotherapie gegenubersitzen, durch Gehirnprozesse bestimmt wird, hat dies keinen Einfluss darauf, wie wir ihm als Person begegnen und dass spezifische neurowissenschaftlich basierte Therapiemethoden scheitern werden, wenn es nicht gelingt, eine positive Beziehung zum Patienten aufzubauen oder seine Motivation und Kooperation zu gewinnen.

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