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«Sicherheit für die Zukunft – Pathogeninaktivierung von Thrombozytenkonzentraten», Symposium im Rahmen des 36. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V., Innsbruck, 18. September 2003
Author(s) -
Lutz Edler,
J.R. Kouvaris,
V.E. Kouloulias,
A. Kondi-Pahpiti,
J.D. Kokakis,
L.J. Vlahos,
A. Kopp-Schneider,
U. Kraus-Tiefenbacher,
Volker Steil,
L. Bauer,
F. Melchert,
F. Wenz,
P. Moosmann,
Fabian Egli,
Richard Sťahel,
M. Hildebrandt,
Wendell Ludwig,
M. Hansis,
Richard Sylvester,
S. Sehlen,
Robert Song,
H. Fahmüller,
Peter Herschbach,
Maximilian Lenk,
H. Hollenhorst,
B. Schymura,
Ülfet AYDEMİR,
E. Dühmke,
B. Schüll,
W. Scheithauer,
G.V. Kornek,
Hans-Jürgen Rockmann,
Dirk Schadendorf,
Mariola Friedrich,
R. Felberbaum,
Steffen Krämer,
R Axt-Fliedner,
Kay Diedrich,
B Audhuy,
Lígia Cristina Jost,
Christian Thomeczek,
Josef Meran,
Jörg Beyer,
H.J. Laws,
B. van Kaick,
Halle H.-J. Schmoll,
Nijmegen C.J.A. Punt,
T. Müller,
Hans-Christian Pape,
Melissa Paulussen,
U. Göbel
Publication year - 2003
Publication title -
oncology research and treatment
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.553
H-Index - 48
eISSN - 2296-5262
pISSN - 2296-5270
DOI - 10.1159/000077175
Subject(s) - political science , humanities , philosophy , art
Medical and Scientific Publishers Basel · Freiburg Paris · London New York · Bangalore Bangkok · Singapore Tokyo · Sydney Zwar ist die Sicherheit bei der Übertragung von Blutprodukten höher als je zuvor, doch ein Restrisiko, Infektionen zu übertragen, bleibt bestehen. Zudem muss mit weiteren unbekannten Erregern gerechnet werden, wie die aktuellen Erfahrungen mit West-Nil(WNV) oder Coronaviren gezeigt haben. Daher sind immer neue Testverfahren zur spezifischen Identifikation einzelner Erreger nötig. Darüber hinaus sind innovative Ansätze notwendig, um neue Krankheitserreger schnell und sicher zu eliminieren. Ein viel versprechender Weg zur Erhöhung der Blutsicherheit wurde jüngst mit der Entwicklung des INTERCEPT Blood Systems für Thrombozyten eingeschlagen, das in den ersten Blutbanken in Europa bereits etabliert ist. Dr. David A. Leiby, Washington DC, USA, erinnerte daran, dass ständig neue Pathogene entdeckt werden: Anfang der 1980er Jahre war es das «Human Immunodeficiency Virus» (HIV), das die Immunschwäche AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) verursacht, in den 1990er Jahren Prionen als Auslöser der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit sowie WNV und jüngst Coronaviren, die zum Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) führen. «Wir können innerhalb von 24 h per Flugzeug fast überall auf der Erde sein, folglich kann auch jede Erkrankung in der gleichen Zeit zu uns gelangen», meinte Leiby und erinnerte an das plötzliche Auftreten des Ebolavirus. Zu einem veränderten Risikoprofil, das die Verbreitung von Erregern begünstigt, tragen auch die Adaption und Veränderungen der Krankheitserreger selbst und eine veränderte Spender-Demographie bei (höheres Reiseaufkommen und Fernreisen in Endemiegebiete, Einschleppen von Pathogenen durch infizierte Reisende und Immigranten). Leiby griff drei Beispiele − Plasmodien, Babesien und WNV − auf, die seiner Meinung nach auch für die Blutsicherheit in Europa von Bedeutung sind bzw. werden könnten, und erläuterte anhand dieser Beispiele, warum neue Verfahren unerlässlich sind. Malaria-Gefahr durch asymptomatische Spender

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