Industrial Forum · Industrieforum
Author(s) -
Frau Cornelia,
Litz Munzinger
Publication year - 2001
Publication title -
dermatology and psychosomatics / dermatologie und psychosomatik
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1424-0564
pISSN - 1422-9196
DOI - 10.1159/000049663
Subject(s) - medicine
Nicht nur das klassische Lymphödem, sondern auch das Lipödem ist eine lymphologische Erkrankung. Deshalb ist eine konsequente Kompression mit einem Kompressionsstrumpf und eventueller Lymphdrainage die wichtigste Behandungsmaßnahme. Sie beseitigt die Beschwerden und verhindert das Fortschreiten zu einem Lip-Lymhpödem. «Sie haben ein Lipödem, da kann man nichts machen, das ist aussichtslos!» Diese nihilistischen Einstellung mancher Ärzte ist nicht gerechtfertigt; denn das Lipödem ist letztendlich auch eine lymphologische Erkrankung, auch wenn primär keine Erkrankung des Lymphgefäßsystems vorliegt, die einer Kompressionstherapie bedarf. Die Diagnose dieses nicht seltenen Krankheitsbildes sollte primär klinisch erfolgen. Dies ist jedoch nicht immer einfach, so dass nicht selten das Lipödem als Lipome, Adipositas oder Lymphödem fehlinterpretiert wird. Betroffen vom Lipödem sind überwiegend Frauen. Dabei handelt es sich um eine anlagebedingte symmetrische Fettgewebsvermehrung, auch Lipohypertrophie genannt, die sich vor allem an den proximalen Extremitäten, insbesondere an den unteren Extremitäten manifestiert. Auch wenn primär keine Störung des Lymphgefäßsystems vorliegt, so geht die Erkrankung mit der Zeit doch mit einer erhöhten kapillären Filtrationsrate einher. Dies führt zu einer Überlastung des Lymphsystems, d.h. die Lymphe kann nicht adäquat abtransportiert werden. Folge ist die Ödematisierung der Lipohypertrophie, sprich das Lipödem. Sekundär kann es bei den Betroffenen zusätzlich zu einer Schädigung der Lymphgefäße im Sinne eines Lip-Lymphödems kommen. Beim Auftreten von Beschwerden, insbesondere von Ödemen ist eine konservative Therapie zwingend erforderlich. Sie beseitigt nicht nur die Symptome wie Ödeme und Schmerzen, sondern verhindert auch den Übergang des Lipödems in ein Lymphödem. Die wichtigste therapeutische Maßnahme ist die Kompressionsbestrumpfung. Diese sollte jedoch erst dann erfolgen, wenn das Gewebe vollständig durch eine manuelle Lymphdrainage entstaut und spannungsfrei ist. Empfehlenswert sind flachgestrickte Strümpfe z.B. der Marke Elvarex®, die eine individuelle Passform sowie einen optimalen Druckverlauf auch bei extremen Ödemformen gewährleisten. METROGEL® – Erstes Metronidazol-Fertigpräparat zur Behandlung der Rosazea
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