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Modellvorhaben zur Qualitätssicherung in der Phytotherapie – Interview
Author(s) -
G. Ionescu,
M. Merk,
R. Bradford,
K. Linde,
F. Schwerla,
K. Hass-Degg,
B. Schwerla,
A. J. Vickers
Publication year - 1999
Publication title -
complementary medicine research
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.238
H-Index - 38
eISSN - 2504-2106
pISSN - 2504-2092
DOI - 10.1159/000021288
Subject(s) - medicine
Die BARMER Ersatzkasse hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) im Sommer 1998 die Planung fuÈ r ein Modellvorhaben «zur FoÈ rderung der Verordnung von pflanzlichen Arzneimitteln, HomoÈ opathika und anthroposophischen Arzneimitteln gemaÈû SGB V» gestartet. Als erste Stufe dieses Vorhabens wurden mit Hilfe einer neunkoÈ pfigen Expertenkommission unter Vorsitz von Prof. Dr. med. Volker Fintelmann, Hamburg, fuÈ r einzelne Heilpflanzen Kriterien erarbeitet, die PraÈparate aus diesen Drogen jeweils erfuÈ llen muÈ ssen, wenn sie im Rahmen dieses Modellvorhabens verordnungsfaÈhig sein sollen. «Es war nicht erklaÈrtes Ziel, saÈmtliche Indikationen und die dazugehoÈ rigen Drogen zu bewerten, sondern einen beispielhaften Ausschnitt einer rationalen Phytotherapie aufzuzeigen», vermerkt die Kommission dazu. FuÈ r die wichtigsten Drogenextrakte entstand so ein konkreter Katalog von QualitaÈtsanforderungen, die den aktuellen Stand des Wissens widerspiegeln und einen beispielhaften Ausschnitt fuÈ r eine rationale Phytotherapie darstellen. Wie intensiv zur Zeit die BemuÈ hungen der Forschung sind, im Bereich der Phytotherapie einheitliche QualitaÈ tsstandards zu etablieren, zeigt auch die in diesem Jahr erfolgte GruÈ ndung des «Komitee Forschung Naturmedizin (KFN)». Im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft werden unter anderem fuÈ r die wichtigsten Drogen bzw. Indikationen jeweils KFN-Dokumentationen erstellt, die im Sinne einer EBM die QualitaÈ t und die Wirksamkeit der Phytopharmaka durch wissenschaftliche VeroÈ ffentlichungen belegen. FORSCHENDE KOMPLEMENTØRMEDIZIN sprach mit dem Initiator des Modellvorhabens, Dr. Gerd Glaeske, zum Zeitpunkt des Interviews Leiter der Abteilung medizinisch wissenschaftliche Grundsatzfragen der BARMER Ersatzkasse, Wuppertal, der im wissenschaftlichen Beirat des KFN mitarbeitet.

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