Ueber eine neue form der lloyd'schen wage
Author(s) -
Eschenhagen Von M.
Publication year - 1901
Publication title -
terrestrial magnetism and atmospheric electricity
Language(s) - German
Resource type - Journals
ISSN - 0096-8013
DOI - 10.1029/te006i002p00059
Subject(s) - gynecology , philosophy , humanities , physics , art , medicine
Die sichere Ermittelung der Variationen der Verticalintensität bietet zur Zeit noch mancherlei Schwierigkeiten, die wesentlich auf instrumentellem Gebiete liegen. Die Lloyd'sche Wage , zur Zeit das zuverlässigste Instrument für derartige Beobachtungen, besitzt mancherlei Mängel, von denen die Reibung auf der Schneide, und die Veränderlichkeit des Nullpunctes wie des Scalenwertes die wesentlichsten sind, während andererseits durch geeignete Aufstellung die Empfindlichkeit des Instrumentes beliebig gesteigert werden kann. Bezeichnen wir mit γ den Winkel, welchen die Verbindungslinie vom Schwerpunct und Unterstützungspunct mit der magnetischen Axe bildet, und nennen wir a das Azimut, in welchem dieselbe sich zum Meridian befindet, und ι die Inclination, so ist bekanntlich der Ausdruck für das Maass der Empfindlichkeit der folgende Scalenwert: 1worin l den Scalenabstand bedeutet. Es ist aus demselben ersichtlich, dass im Fall die Wage mit der magnetischen Axe im Meridian steht, d. h. a = o ist, die Empfindlichkeit nicht beliebig gesteigert werden kann, auch wenn der Winkel γ ein sehr kleiner wird.
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