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Organisationskultur und Kreativität: Öffnungs- und Schließungsprozesse in Theatern und Forschungsorganisationen
Author(s) -
Sabine Boerner,
Diether Gebert
Publication year - 2004
Publication title -
zeitschrift für arbeits- und organisationspsychologie aando
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.258
H-Index - 16
eISSN - 2190-6270
pISSN - 0932-4089
DOI - 10.1026/0932-4089.48.2.73
Subject(s) - philosophy
Zusammenfassung. Zur Forderung organisationaler Kreativitat sind einerseits Offnungsprozesse, wie z. B. die Forderung individueller Freiheiten, notwendig. Diese Offnungsprozesse fuhren jedoch andererseits zu Koordinationsdefiziten, die den Organisationserfolg gefahrden. In einer empirischen Studie wird erstmals gezeigt, dass in Forschungseinrichtungen (n = 113 Befragte) und in Theatern (n = 88 Befragte) Offnungsprozesse stets von parallelen Schliesungsprozessen (durch Forderung von Orientierung, Konsens und Vertrauen) begleitet sind. Diese reduzieren die negativen Sekundareffekte der Offnung, konnen sie jedoch im Theater nicht vollstandig kompensieren, weil hier ein besonders hoher Koordinationsbedarf besteht. Im Theater wird daher zusatzlich der Grad der Offnung selbst reduziert, um der Entstehung negativer Sekundareffekte vorzubeugen.

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