Assistierte Reproduktion bei Frauen mit einer beginnenden Perimenopause
Author(s) -
M. Bals-Pratsch,
K. Diedrich
Publication year - 2001
Publication title -
reproduktionsmedizin
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1434-808X
pISSN - 1434-6931
DOI - 10.1007/s004440100241
Subject(s) - gynecology , medicine
Zusammenfassung Viele Frauen ber 40 Jahre mit unerflltem Kinderwunsch haben trotz regelmiger ovulatorischer Zyklen bereits eine eingeschrnkte ovarielle Funktion. Die ovarielle Reservefunktion sollte im Vorfeld einer Kinderwunschbehandlung untersucht werden. Hierzu sind in erster Linie die FSH-Bestimmung am 3. Zyklustag und die vaginalsonographische Untersuchung der Ovarien in der Follikelphase wegweisend. Frauen ber 40 Jahre entwickeln in der Regel trotz Stimulationsbehandlung nur wenige Follikel. Neben der geringen Anzahl der Eizellen, die bei ihnen im Rahmen der knstlichen Befruchtung (assistierten Fertilisation) gewonnen werden knnen, schrnkt eine Aneuploidierate von etwa 30–80 % der Eizellen die Fruchtbarkeit weiter ein. Dieses sind die beiden Hauptursachen, weshalb Frauen ber 40 Jahre meist nicht mehr schwanger werden und zudem eine hohe Fehlgeburtenrate aufweisen. In tierexperimentellen Studien wird nach neuen Therapiemglichkeiten fr diese Problempatientinnen gesucht. Die derzeit mgliche Behandlung der primren Ovarialinsuffizienz, die Eizellspende, wird im Ausland mit groem Erfolg durchgefhrt. In Deutschland verbietet das Embryonenschutzgesetz diese Behandlungsoption.
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