Das deutsche Bürgerhaus Zum oikonomisch Imaginären in Gustav Freytags Soll und Haben
Author(s) -
Marcus Twellmann
Publication year - 2013
Publication title -
deutsche vierteljahrsschrift für literaturwissenschaft und geistesgeschichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.1
H-Index - 6
eISSN - 2365-9521
pISSN - 0012-0936
DOI - 10.1007/bf03375696
Subject(s) - philosophy , humanities , art
Soll und Haben stellt das »Haus« im dreifachen Sinne des Personenverbands, der Wirtschaftseinheit und des Gebäudes im Schnittpunkt gesellschaftlicher Entwicklungen des 19. Jahrhunderts dar und rückt dabei eine Interdependenz von Wirtschaft und Verwandtschaft in den Blick. Mit dem Adelsgut greift Freytag eine Imagination des Hauses auf, die zu seiner Zeit hoch wirksam war, um mit dem bürgerlichen Handelshaus ein anderes Wunschbild an ihre Stelle im gesellschaftlich Imaginären zu setzen. Der Antisemitismus dieses Hausromans ist ein »oikonomischer«, er hängt mit der Idealisierung des Bürgerhauses und seiner Wirtschaftsmoral eng zusammen.
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