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Dinoflagellaten – ein Dauerexperiment der Evolution?
Author(s) -
Hoppenrath Mona,
Saldarriaga Juan,
Tillmann Urban
Publication year - 2018
Publication title -
biologie in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.142
H-Index - 10
eISSN - 1521-415X
pISSN - 0045-205X
DOI - 10.1002/biuz.201810650
Subject(s) - biology , physics , political science
Zusammenfassung Dinoflagellaten sind wichtige Mitglieder mariner Nahrungsnetze, sowohl als Primärproduzenten als auch als heterotrophe Konsumenten. Sie verursachen spektakuläre Phänomene wie Meeresleuchten und rote Tiden, sind wesentliche Bestandteile von Korallenriffen und können einige der giftigsten natürlichen Biotoxine synthetisieren. Dinoflagellatenzellkerne sind extrem groß und biochemisch einzigartig, während ihre Mitochondriengenome sehr klein sind. Die Plastidendiversität der Dinoflagellaten ist einzigartig: nur etwa die Hälfte der Arten der Gruppe betreibt Photosynthese, und deren Plastiden haben sehr unterschiedliche Ursprünge und infolgedessen sehr verschiedene physiologische und biochemische Eigenheiten. Einige der kompliziertesten morphologischen Gebilde, die überhaupt von Einzellern bekannt sind, finden sich in dieser Gruppe. Dazu gehören z. B. „Harpunen“ zum Beutefang, oder „Augen“ mit subzellulären Strukturen, die Linse, Kornea und Pigmentbecher ähneln.

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