Hypertrophie und Banalität. Bernhard Vogel im Blickfeld des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
Author(s) -
Christopher Beckmann
Publication year - 2014
Publication title -
historisch-politische mitteilungen
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2194-4040
pISSN - 0943-691X
DOI - 10.7788/hpm-2014-0120
Subject(s) - download , cover (algebra) , art , humanities , computer science , world wide web , engineering , mechanical engineering
Als Bernhard Vogel1 im Juli 1981 nach der Ruckkehr von einem viertagigen privaten Besuch in der DDR vor der Presse uber seine Reise berichtete, erwahnte er auch die allgegenwartige Prasenz des Ministeriums fur Staatssicherheit (MfS). Man habe ihn „besser bewacht als bei uns in der Bundesrepublik“.2 Welchen hypertrophierten Aufwand das MfS zur Uberwachung und „Absicherung“ der Privatreisen bundesdeutscher Politiker betrieb und wie banal im Verhaltnis hierzu die gewonnenen „Erkenntnisse“ oftmals waren, zeigen die nunmehr zuganglichen Akten des ehemaligen Mielke-Imperiums.
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