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Die Giftm�rderin der Antike. Charakterisierung und Motivsuche.
Author(s) -
Jeannine Url
Publication year - 2019
Publication title -
journal of law and criminal justice
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2374-2682
pISSN - 2374-2674
DOI - 10.15640/jlcj.v7n2a6
Subject(s) - philosophy , art , humanities
Die Frau, das schwache Geschlecht – seit dem römischen Reich ist die Bedeutung des Adjektivs „schwach“ eng mit den Assoziationen des Begriffs „Frau“ verknüpft.1 Ob Hintergrund hierfür die überwiegend tatsächlich vorhandene körperliche Schwäche aufgrund einer anderen Anatomie war oder es lediglich dem Mann als dessen Synonym-induzierende Erfindung dienen sollte, seine Position in der Gesellschaft zu schützen, gar hervorzuheben, um parallel die Möglichkeit der Frauen für politische und gesellschaftliche Spitzenpositionen im Keim zu ersticken, bleibt reine Spekulation.

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