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„Good Governance“ und die österreichische Kulturförderungsverwaltung. Ist-Analyse und Visionen über eine andere Verwaltungskultur
Author(s) -
Tasos Zembylas
Publication year - 2016
Publication title -
innsbruck university press
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2313-5433
pISSN - 1615-5548
DOI - 10.15203/ozp.892.vol35iss3
Subject(s) - political science , humanities , philosophy
Kulturschaffende haben laut Kunstforderungsgesetz (§ 4 (4)) keinen Anspruch auf eine Forderung; sie haben jedoch einen Rechtsanspruch auf eine sachliche und effiziente Behandlung ihres Ansuchens. Vorliegender Artikel thematisiert die formale Qualitat des Kunstforderungsverfahrens. Die Forderung nach „Good Governance“ wird durch drei Kriterien konkretisiert: Es geht um die aktive Informationspolitik seitens der Kulturverwaltung (Beratung im Vorfeld eines Ansuchens, Informationen uber den Bearbeitungsstand, Weitergabe von Entscheidungsgrunden), die soziale Erreichbarkeit der KulturbeamtInnen (Hilfsbereitschaft, Kontaktvermittlung zum Fachbeirat) sowie die Verfahrenseffizienz (rasche Bearbeitungsdauer, klare Abwicklungsmodi). Die theoretische Reflexion wird durch Einsichten aus einer empirischen Studie zur aktuellen Forderungspraxis der Kulturverwaltung auf Bundesebene gestutzt.

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