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Nordkoreas großer Bruder – Chinas Interessen auf der koreanischen Halbinsel
Author(s) -
Harald Maass
Publication year - 2018
Publication title -
social science open access repository (gesis – leibniz institute for the social sciences)
Language(s) - German
DOI - 10.11588/kjb.2004.0.3853
Subject(s) - political science , humanities , economy , philosophy , economics
Die Diskussion um Nordkoreas vermeintliches Atomwaffenprogramm, das seit Ende 2002 international Besorgnis auslost, hat Chinas Rolle auf der koreanischen Halbinsel erneut ins Rampenlicht geruckt. Beijings Fuhrung, nachdem sie sich zunachst aus der diplomatischen Auseinandersetzung uber Nordkoreas umstrittenes Atomprogramm herausgehalten hatte, hat im Tauziehen zwischen Washington und Pyongyang mittlerweile die Rolle eines Vermittlers ubernommen. Nach intensiven diplomatischen Bemuhungen Chinas fanden im August 2003 und Februar 2004 in Beijing unter Beteiligung Nordkoreas und der USA so genannte Sechs-Nationen-Gesprache statt, die zwar keinen Durchbruch in der Sache brachten, dafur jedoch den Weg zu einer diplomatischen Losung der Krise ebneten.

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