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James C. Maxwell und die Stabilität der Saturnringe: Über eine wenig bekannte astrophysikalische Arbeit des Schöpfers der elektromagnetischen Theorie
Author(s) -
Willerding E.
Publication year - 1992
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19920481008
Subject(s) - humanities , philosophy , physics
Um das Jahr 1856 war James Clerk Maxwell (1831–1879) damit beschäftigt, Faradays Konzept der elektrischen und magnetischen Felder in eine befriedigende mathematische Theorie zu übersetzen. Daneben hatte er schon Arbeiten zur Farbentheorie und Elastizitätstheorie veröffentlicht. Doch eine Arbeit hebt sich von diesen mehr physikalischen gänzlich ab: eine umfangreiche theoretische Untersuchung zur Stabilität der Saturnringe auf der Grundlage verschiedener Hypothesen bezüglich der inneren Konstitution dieser Ringe. Im folgenden Aufsatz soll einerseits gezeigt werden, wie weit Maxwell mit dieser rein astrophysikalischen Arbeit seiner Zeit voraus war; andererseits aber auch angedeutet werden, wo aus heutiger Sicht die Grenzen und notwendigen Erweiterungen seiner Modelle liegen — insbesondere im Hinblick auf strukturbildende Prozesse in der protoplanetaren Akkretionsscheibe des frühen Sonnensystems.

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