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Stickstoff‐Assimilation in der Wurzel und Transport von N‐Verbindungen mit dem Blutungssaft der Wurzeln in Abhängigkeit von der Mn‐Versorgung
Author(s) -
Przemeck E.,
Schrader B.
Publication year - 1980
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19801430206
Subject(s) - chemistry
An den Wurzeln und im Wurzel‐Blutungssaft von 27 Tage alten Kürbispflanzen wurden Untersuchungen über die Stickstoffassimilation aus Nitrat und über den Xylemtransport von N‐Verbindungen in Abhängigkeit von der Mn‐Ernährung durchgeführt. Das Maximum des Nitratgehaltes der Wurzeln lag in der Mn‐Variante mit dem höchsten Sproßertrag (0,05 ppm Mn), während der Blutungssaft in dieser Variante die geringste Nitratkonzentration aufwies. In ihm wurde dagegen der höchste Transport an organischen N‐Verbindungen festgestellt. In Versuchen mit 15 NO 3 wurde das Isotop sowohl in organischer wie auch in anorganischer Bindung wiedergefunden. Die intensivste 15 N‐Assimilation während der Dauer der Exsudatgewinnung fand wiederum bei 0,05 ppm Mn statt. In dieser Variante wurde auch der höchste Export an 15 N (org.) mit dem Xylemsaft festgestellt. Die Nitratreduktase‐Leistung der Wurzeln stimmte mit den 15 N‐Assimilationswerten in allen Varianten quantitativ eng überein. Die Zusammensetzung der Fraktion der freien Aminosäuren war zwischen Wurzel und Blutungssaft unterschiedlich. Insbesondere Glutamin dominierte im Blutungssaft stärker; während aber in der Wurzel weder der Umfang noch die Zusammensetzung dieser Fraktion von der Höhe des Mn‐Angebots beeinflußt wurden, lag im Blutungssaft die geringste Aminosäuren‐Konzentration in der Variante mit dem maximalen Sproßertrag vor. Aus der Differenz zwischen der Fracht an N (org.) und freiem Aminosäuren‐N im Xylemsaft errechnet sich ein Rest von z. T. mehr als 50 % des organisch gebundenen N, der niederen Peptiden, Aminozuckern o. ä. zugeordnet wird. Im Mn‐Mangelbereich wurde ein insgesamt reduzierter N‐Stoffwechsel beobachtet. Bei Mn‐Toxizität war die N‐Assimilationsleistung intensiver als bei geringerem Mn‐Angebot, gleichzeitig war jedoch der Abtransport der organischen N‐Verbindungen mit dem Xylemsaft geringer.
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