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Sterisch behinderte Diarylborane: Synthese und Eigenschaften
Author(s) -
Staab Heinz A.,
Meissner Bernd
Publication year - 1971
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19717530107
Subject(s) - phenyllithium , chemistry , medicinal chemistry
Zur Untersuchung der Rotationsbehinderung um die C–B‐Bindung wurden die sterisch stark behinderten n‐Butoxy‐aryl‐[2.4.6‐tri‐tert.‐butyl‐phenyl]‐borane 1a – f aus den entsprechenden Di‐n‐butoxy‐arylboranen 2a – f mit 2.4.6‐Tri‐tert.‐butyl‐phenyllithium dargestellt. über die Synthese der Verbindungen 2 und deren Ausgangssubstanzen, die Dihydroxy‐arylborane („Arylborsäuren”) 3a – f , wird berichtet. Durch direkte Nitrierung von 1a und b wurden die Nitro‐Derivate 4 und 5 erhalten. – Die spektroskopischen Eigenschaften von 1a – f und 5 – insbesondere bei der massenspektrometrischen Fragmentierung – werden im Zusammenhang mit den sterischen Verhältnissen diskutiert. Wegen der starken sterischen Abschirmung des Bor‐Atoms geben die Verbindungen 1 nicht die sonst für Alkoxy‐diarylborane typischen Reaktionen: Sie lassen sich weder sauer noch basisch hydrolysieren; sie werden mit äthanolamin nicht umgeestert; sie reagieren auch unter verschärften Reaktionsbedingungen weder mit Lithiumaluminiumhydrid, Natriumhydrid oder n‐Butyllithium noch werden sie durch Wasserstoffperoxid oxydiert.

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